Entlastung vielerorts: So wirkt sich WILWEST auf den Verkehr in der Region aus

Das Tiefbauamt des Kantons Thurgau hat eine Verkehrsprognose für 2040 mit und ohne WILWEST erarbeitet. Dabei wird klar: Der Verkehr nimmt so oder so zu. Auf einen Grossteil der Region wirkt sich WILWEST verkehrstechnisch positiv aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Region nimmt der Verkehr weiterhin zu: von 2018 bis 2040 zwischen 10 und 20 Prozent, teilweise über 30 Prozent.
  • Dies auch ohne die Bebauung des Areals Wil West und ohne Autobahnanschluss, Dreibrunnenallee, Netzergänzung Nord sowie verkehrlich-flankierenden Massnahmen.
  • Die Kombination der Infrastrukturmassnahmen Autobahnanschluss, Dreibrunnenallee, Netzergänzung Nord und verkehrlich-flankierende Massnahmen führt auf vielen Strassen der Region Wil zu einer Verkehrsentlastung.
  • Es gibt aber auch Strassen, die durch die neuen Infrastrukturanlagen mehr Verkehr zu tragen haben. Diese Verbindungen werden neu attraktiver, wodurch sich der Verkehr auf sie verlagert.

Was bedeuten die Infrastrukturvorhaben rund um WILWEST konkret für die Region? Das Tiefbauamt des Kantons Thurgau erarbeitet seine Prognosen anhand von Zahlen des Bundes für den Zeithorizont 2040. Dies ergibt für unsere Region das folgende Bild.

Verkehrsmengen im Jahr 2040 mit WILWEST

 

Die Darstellung zeigt, dass die Region vielerorts eine Entlastung erfährt, vor allem die Stadt Wil sowie Münchwilen und Teile von Sirnach. Der Verkehr auf der Autobahn nimmt auch ohne WILWEST zu. Die Zahlen zur Netzergänzung Nord und Dreibrunnenallee sind deshalb absolut, weil diese Strassen noch gebaut werden müssen. Es gibt auch Orte, an denen der Verkehr zunimmt, zum Beispiel Bettwiesen. Diese Verbindung wird durch WILWEST (Autobahnanschluss, Dreibrunnenallee und Netzergänzung Nord) für den Verkehr aus Norden in Richtung Autobahn attraktiver.

Laden Sie den detaillierten Bericht zu den Verkehrszahlen WILWEST herunter