Netzergänzung Nord

Mit der Netzergänzung Nord soll der Individualverkehr besser kanalisiert und das Zentrum von Wil massgeblich vom Verkehr entlastet werden. Dies trägt zu einer gesunden Innenentwicklung und einer Verkehrsberuhigung in den Quartieren bei.

Netzergaenzung Nord
Darum geht es

Im Rahmen der Standortentwicklung WILWEST werden eine Verkehrsentlastung von Zentren und die Schaffung von attraktiven Siedlungen angestrebt. Das Stadtzentrum Wil soll deshalb grossflächig vom Durchgangsverkehr befreit werden. Dazu soll westlich der Stadt die Netzergänzung Nord realisiert werden. Diese verläuft von der Zürcherstrasse entlang des Industriegebiets Ebnet und schliesst im Norden an die AMP-Strasse an. Integraler Bestandteil der Netzergänzung Nord sind flankierende Massnahmen (Flama) auf der Bronschhofer- und Hauptstrasse, um die Entlastungswirkung sicherzustellen.

Projektblatt Netzergänzung Nord

Darum ist es wichtig

Der Individualverkehr wird in der Region Wil in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Das bestehende Strassennetz wird diesen Belastungen nicht standhalten können. Mit der Netzergänzung Nord können relativ dicht besiedelte Gebiete in Wil vom Durchgangsverkehr befreit werden.

Das bringt es

  • Optimierung des Verkehrssystems: Entlastung einer wichtigen Achse von ortsfremdem Durchgangsverkehr
  • Siedlungsentwicklung nach innen: Erhöhung der Qualität der öffentlichen Räume und siedlungsverträglicher Verkehr
  • Verkehrssicherheit: Entlastung von Hauptverkehrsachsen mit mittlerem bis hohem Unfallpotenzial
  • Schonung der Umwelt: Reduktion der Lärm- und Luftbelastung

Bund anerkennt Notwendigkeit

Die Netzergänzung Nord und die dazugehörenden flankierenden Massnahmen auf der Bronschofer- und Hauptstrasse wurden vom Bund aufgrund des Zeithorizonts mit B-Priorität in das Agglomerationsprogramm aufgenommen. Der Bund anerkennt damit die Notwendigkeit dieses bedeutsamen Projektes. Im Rahmen der Standortentwicklung WILWEST ist die Netzergänzung Nord jedoch abhängig von anderen Projekten wie dem neuen Autobahnanschluss und der Verlegung der Frauenfeld-Wil-Bahn bzw. der Realisierung einer neuen Haltestelle. Deshalb beurteilt der Bund die Umsetzung der Netzergänzung Nord erst in den Jahren 2024 bis 2027 als realistisch. Unabhängig davon können die Netzergänzung Nord sowie das Betriebs- und Gestaltungskonzept aber weitergeplant und das Wirtschaftsgebiet Wil West realisiert werden.

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Wirtschaft
WILWEST wird als Wirtschaftsstandort massgeblich gestärkt. Die Region verbessert ihre Position im Standortwettbewerb und behauptet sich als Agglomeration gegenüber städtischen Gebieten.
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Verkehr
Die Verkehrssituation in der ganzen Region wird optimiert, es entstehen neue Strassenverbindungen, um die Siedlungen zu entlasten. Der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr werden ausgebaut.
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Lebensqualität
Die Verfügbarkeit von regionalen Arbeitsplätzen, die Verkehrsentlastung und die umweltfreundliche Mobilität führen zu einer Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in der ganzen Region.